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Die Kohlmeise besiedelt unterschiedliche Lebensräume und gehört zu unseren häufigsten Brutvögeln. In rund einem Drittel aller zofinger Nistkästen sind ihre mit Moos, Wolle, Halmen und Haaren gepolsterten Nester anzutreffen. Sie ist sehr lernfähig und kann auch kurzzeitig ergiebige Nahrungsquellen nutzen. Bereits im tiefen Winter ist ihr Gesang zu hören. Was bei uns Frühlingsgefühle weckt, ist für die singenden Meisenmännchen ein harter Kampf um gute, nahrungsreiche Reviere und um eine Partnerin. Diesen Wettstreit gewinnt nur, wer mit wohlklingenden Strophen und einem grossen Gesangsrepertoire imponieren kann.

 

  1. SYSTEMATIK:
    Die Kohlmeise (Parus major) ist eine Vogelart aus der Familie der Meisen (Paridae).
  2. STATUS:
    Häufig brütender Jahresvogel.
  3. MERKMALE:
    Kopf und Hals glänzend schwarz; weisse Wangen; gelbe Brust mit schwarzem Band, das beim Männchen etwas breiter ist; Rücken grüngrau.
  4. GESANG:
    Recht auffälliger, metallisch-heller Gesang, der ein zweisilbiges tsi-da … tsi-da … tsi-da oder beispielsweise als tsi-da-tsit … auch dreisilbig sein kann. Daneben verfügt die Kohlmeise über ein sehr breites Repertoire an Rufen wie beispielsweise ein hohes pink und ein warnendes dädädä.
  5. LEBENSRAUM:
    Laub- und Mischwälder mit alten Bäumen; aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit kommt sie jedoch in fast allen Lebensräumen vor, in denen sie Höhlen zum Nisten findet.
  6. NAHRUNG:
    Sehr vielfältig, jedoch werden hauptsächlich Insekten und deren Larven sowie pflanzliche Nahrung wie beispielsweise Samen oder Nussfrüchte gefressen.
  7. NESTER:
    Nester werden in Baumhöhlen, Nistkästen oder anderen Hohlräumen gebaut und meist zwischen sechs und zwölf Eier hineingelegt.